Wie der Wohnort die Art zu arbeiten beeinflusst!


 
Angesichts schneller Veränderungen der Technologie, Kultur und Wirtschaft bemerken Unternehmen und Arbeitnehmer in der ganzen Welt eine Veränderung des Arbeitsplatzes – und sie verstehen, dass sie sich dem anpassen müssen. Technische Fortschritte und ein globaler Wettbewerb um Talente verändern die Art, wie wir arbeiten und führen zu mehr Flexibilität und einer Erleichterung der Kommunikation zwischen verschiedenen geografischen Standorten und der Notwenigkeit, ständig neue Fähigkeiten zu erlernen. Darüber hinaus wird zunehmend Wert darauf gelegt, dass Arbeit persönliche Bedeutung haben und sinnvoll sein soll, was sowohl die Herangehensweise der Arbeitnehmer als auch die der Arbeitgeber beeinflusst.
Diese Veränderungen haben Einfluss auf Arbeitnehmer in aller Welt, aber die verschiedenen Regionen reagieren auch unterschiedlich auf diese veränderte Arbeitswelt. Das ADP Research Institute® (ADP RI), eine spezialisierte Gruppe innerhalb von ADP, hat eine qualitative und quantitative Studie mit Arbeitgebern und Arbeitnehmern in vier Regionen durchgeführt: Nordamerika, Europa, Lateinamerika und Asien-Pazifik. Diese Studie lieferte Erkenntnisse über neue Arbeitstrends, deren Auswirkung auf Arbeitnehmer und wie diese sich voraussichtlich in den nächsten Jahren entwickeln werden.

Froh über mehr Freiheit bei der Arbeit aber skeptisch gegenüber globalem Wettbewerb

Die Studie befragte Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu fünf grundlegenden menschlichen Bedürfnissen. Dazu gehören Freiheit, Wissen, Stabilität, Selbstbestimmung und Sinnhaftigkeit. Dabei wurden für jedes Bedürfnis Trends in der Arbeitswelt kategorisiert wie z.B. die Fähigkeit, von jedem Ort der Welt aus arbeiten zu können, die Verwendung neuer Technologien zum Erwerb neuer Fähigkeiten, eine Bewegung weg von Abteilungshierarchien und das Gefühl der Mitarbeiter, sinnstiftende Arbeit zu leisten. Zwar ist die Einstellung diesen Veränderungen gegenüber global insgesamt positiv, aber die Antworten unterschieden sich auch zwischen den vier Regionen der Studie.

Auf Fragen zu Freiheit am Arbeitsplatz antworteten die Teilnehmer in allen vier Regionen, dass sie bereits mehr Kontrolle und Flexibilität bei ihrer Arbeit hätten oder dies in den nächsten drei bis fünf Jahren erwarteten. Die Teilnehmer waren der Ansicht, dass sie derzeit oder zukünftig arbeiten könnten, wann, wo und wie sie möchten und die meiste Arbeit von einem mobilen Endgerät aus erledigen werden.
In Bezug auf Wissen kamen leichte Unterschiede zwischen den Regionen zum Ausdruck. In Nordamerika und Europa glaubten die Teilnehmer, dass sie bereits über den nötigen Zugang zu Personen, Werkzeugen und Informationen verfügten, um ihre Arbeit zu erledigen, und darüber hinaus auch die Zeit und die Ressourcen hätten, um neue Fähigkeiten zu erwerben. Den europäischen Arbeitnehmern ist sehr bewusst, dass sie ständig neue Fähigkeiten erlernen müssen. In Lateinamerika war der zunehmende Zugang zu Technologien und Wissen stark zu spüren, da in der Region in den letzten Jahren verstärkt Technologien genutzt und auch deren Auswirkungen beobachtet werden. Da die Region Asien-Pazifik meist durch ihre Technologie bei On-Demand-Lernen führend ist, hat die Region bereits den Zugang zu den notwendigen technischen Tools ausgebaut, um sich mit anderen Menschen in Verbindung zu setzen und sich schnell neue Fähigkeiten anzueignen.
Stabilität war eine größere Sorge für Arbeitnehmer in allen Regionen, insbesondere für bestimmte Gruppen von Arbeitnehmern. In Nordamerika sprachen sowohl Männer als auch Frauen von der Ungewissheit hinsichtlich der langfristigen Sicherheit ihres Arbeitsplatzes vor dem Hintergrund globaler Talentrekrutierung. Andererseits waren 84 Prozent der Männer in der Altersgruppe von 18–39 Jahren erfreut über diese Veränderungen der Arbeitswelt und den Trend zu mehr auftragsbasierter Arbeit. Europäische Arbeitnehmer sorgten sich um Stabilität. Die Teilnehmer glaubten, dass der Trend zur globalen Suche nach den besten Talenten und die Beschäftigung von Vertragsarbeitern bereits weit entwickelt sei und sich auf die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes auswirken könne. Auch die Teilnehmer in der Region Asien-Pazifik waren hinsichtlich dieser Trends weniger optimistisch und hatten den Eindruck, dass sich die Arbeitnehmer der Zukunft mehr auf ihre Fähigkeiten als auf die Arbeit für ein einziges Unternehmen verlassen müssten. In Lateinamerika freuten sich die Arbeitnehmer auf einen globalen Wettbewerb um Jobs und sagten, dass sie sehr gerne Auftragsarbeit leisten würden.

Weg von Hierarchien und hin zu sinnhafter Arbeit

Die Teilnehmer der Studie wurden auch nach selbstbestimmtem Arbeiten und der Möglichkeit befragt, dass der Arbeitsplatz der Zukunft keine Hierarchie- und Abteilungsstrukturen mehr aufweist. Sie betrachteten diesen Trend mit gemischten Gefühlen. In Nordamerika freuten sich die Teilnehmer in den USA auf eine Arbeitsentlastung durch Technologie während die Kanadier besorgt waren, dass dieser Trend die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes bedrohen könnte. Die Arbeitnehmer in den USA lehnten einen zukünftigen Arbeitsplatz ohne Hierarchien ab während die Kanadier diesbezüglich optimistisch waren. Die europäischen Arbeitnehmer behaupteten, dass der Wechsel hin zu mehr Selbstbestimmtheit an ihrem Arbeitsplatz bereits stattfinde, aber sie waren skeptisch hinsichtlich der Eliminierung von Hierarchien. In Lateinamerika glaubte man nicht, dass die Hierarchien vom Arbeitsplatz verschwinden würden und es einen Wechsel hin zu mehr selbstständigem Arbeiten gäbe. Überraschenderweise glaubten die Arbeitnehmer im Raum Asien-Pazifik, dass es zukünftig zu einer Verlagerung hin zu mehr Selbstbestimmtheit und weniger Unternehmenshierarchien kommen würde. Eine solche Veränderung wäre insbesondere in dieser Region revolutionär, da Unternehmensstrukturen hier traditionell meist sehr zur Kultur gehörten.

Mehr und mehr Arbeitnehmer in aller Welt wünschen sich sinnstiftende Arbeit und so ist der Sinn der Arbeit zu einem wichtigen Trend geworden, der den Arbeitsethos drastisch verändert. In Nordamerika und in Europa hatten die meisten Studienteilnehmer den Eindruck, dass diese Veränderung bereits stattfindet und Arbeitnehmer sich zunehmend auf Arbeitsangebote konzentrieren, die zu ihren persönlichen Werten passen. Auch Unternehmen legen mehr Wert auf die Pflege und das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter. In Lateinamerika und Asien-Pazifik scheint diese Veränderung den Angaben der Arbeitnehmer zufolge langsamer stattzufinden. Aber selbst in diesen Regionen glaubt man, dass es bei Arbeit um einen Wunsch nach Sinn gehen wird und die Unternehmen sich dem werden anpassen müssen.
 
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Zu dieser Studie: Um zu verstehen, wie sich Trends auf den Arbeitsplatz auswirken, hat das ADP Research Institute® (ADP RI) eine qualitative und quantitative Originalstudie an Arbeitgebern und Arbeitnehmern in vier Regionen durchgeführt: Nordamerika, Europa, Lateinamerika und Asien- Pazifik. Die Studie liefert Erkenntnisse zur sich entwickelnden Arbeitswelt sowie zu den Bedürfnissen von Angestellten. Diese Methode bietet eine langfristigere Sicht als eine einfache Prüfung aktueller Trends und antizipiert und untersucht die sich eröffnenden neuen Horizonte der globalen Arbeitswelt.

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