Auf welche Weise wirken sich Roboter und die zunehmendeutomatisierung amrbeitsplatz auf dierbeitnehmer aus?

Automatisierung - wie kann sich die Personalabteilung darauf vorbereiten?

 
29. Januar 2018
Durch die riesigen technologischen Sprünge in den vergangenen Jahren hat sich die Automatisierung schnell zu einem Problem im Bereich der Beschäftigung entwickelt. Denn angesichts der sehr realen Perspektive, dass künstliche Intelligenz, Bots und Drohnen in die Arbeitswelt Einzug halten, wird es für Arbeitgeber immer dringender, sich mit den Auswirkungen zu beschäftigen, die diese Änderungen auf die Jobs und die Mitarbeiter haben, und sich darauf vorzubereiten.
 
Im Rahmen der Studie The Workforce View in Europe 2018 haben wir die Gelegenheit genutzt, diese Entwicklung genauer unter die Lupe zu nehmen und die Meinung der Arbeitnehmer zum Thema Automatisierung zu erfragen. Dabei haben wir festgestellt, dass fast ein Drittel (28 %) aller Arbeitskräfte befürchtet, dass ihr Arbeitsplatz in der Zukunft automatisiert wird. 15 % glauben, dass dies in fünf Jahren der Fall sein wird, und mehr als ein Viertel (28 %) hält einen Zeitraum von 10 Jahren für möglich.
 
Angesichts dieser relativ kurzen Zeiträume fällt der Personalabteilung die Aufgabe zu, Planungen für eine Welt vorzunehmen, in der ein erheblicher Anteil von Tätigkeiten nicht mehr von Menschen erledigt wird. Dies wirft wichtige Fragen auf wie z.B. die, ob diese Mitarbeiter anderswo neue Rollen übernehmen können, wie sich die Kompetenzen entwickeln werden und welche neuen Talente benötigt werden.
 
In der Studie The Workforce View gibt mehr als ein Drittel der Befragten (37 %) an, dass in ihrem Unternehmen die Mitarbeiter bereits weitergebildet werden. Allerdings gibt auch fast die Hälfte (48 %) an, dass in ihrem Unternehmen nichts dergleichen passiert. Wie kann also die  Personalabteilung sicherstellen, dass sie auf die Zukunft vorbereitet ist?
 
  • Beschäftigen Sie sich intensiv mit der Technologie: Sie müssen die Technik nicht selbst bauen können, aber es wird immer wichtiger, dass HR-Profis im Hinblick auf die Tools, die ihre Branche revolutionieren könnten, auf dem neuesten Stand sind. Das heißt, Sie müssen verstehen, wie sie funktionieren und was sie können, und Sie müssen in der Lage sein, darüber mit Ihren Kollegen und Mitarbeitern zu sprechen.
  • Spielen Sie bei den Diskussionen eine zentrale Rolle: Diese Themen werden bereits jetzt im Vorstand diskutiert und die Personalabteilung muss dabei eine zentrale Rolle spielen. Automatisierung stellt eine gewaltige Herausforderung für das Change Management dar und muss von Anfang an sorgfältig orchestriert werden, wenn sie erfolgreich sein soll.
  • Offene und transparente Kommunikation: Arbeitnehmer sind oft verunsichert, was die Zukunft betrifft. Deshalb ist heutzutage eine gute interne Kommunikation wichtiger denn je. Das heißt, Sie müssen die Belegschaft über die Pläne für das Unternehmen auf dem Laufenden halten, um sicherzustellen, dass es keine bösen Überraschungen gibt.
  • Schrittweise Einführung: Während ein Großteil der Berichte über Automatisierung ein extremes Bild zeichnet, wird sich diese Veränderung in Wirklichkeit schrittweise vollziehen. Beginnen Sie also erst einmal mit kleinen Projekten und steigern Sie dann den Umfang. Damit bieten Sie Ihrer Belegschaft die Möglichkeit, sich nach und nach an die neuen Technologien zu gewöhnen.
  • Qualifizierung und Umschulung des Personals: KI und Robotik bedeuten nicht zwangsläufig weniger Arbeitnehmer, es verschieben sich jedoch wahrscheinlich die erforderlichen Kenntnisse. In einigen Fällen benötigen die Arbeitnehmer mehr technisches Fachwissen, während in anderen Fällen mehr soziale Kompetenz gefragt sein wird. Versuchen Sie, diese Veränderungen im Voraus zu planen und sicherzustellen, dass Ihre Mitarbeiter die notwendige Aus- und Weiterbildung erhalten.
 
Automatisierung findet schon jetzt statt und wird sich in den kommenden Jahren nur noch beschleunigen. Stellen Sie also sicher, dass Ihr Unternehmen - und Ihre Mitarbeiter - nicht den Anschluss verpassen.

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